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Mit diesen Worten leitete Bernd Marbach, der Raguhn-Jeßnitzer Bürgermeister den Besuch des Ministers für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel auf der Baustelle Jeßnitzer Spittelwasserbrücke ein.

Der Neubau dieser Brücke ist eines der größten Projekte der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalts. 6,5 Mio. Euro wurden an dieser Stelle investiert. Anders als bei anderen Projekten sind hier Budget- und Termin im Plan, stellte der Minister mit einem Augenzwinkern fest.

Das Bauvorhaben, an dem auch die Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen beteiligt waren, hat es in sich. Technisch anspruchsvoll ist die Brücke selbst, bspw. beträgt die Gründungstiefe ca. 17 Meter. Zum Projekt gehören u.a. Hochwasserschutzmaßnahmen sowie eine neue Trinkwasserleitung der Stadtwerke, die in einem technisch komplizierten Bohrverfahren eingebracht wurde.

Alle Anwesenden waren sich einig, die Zusammenarbeit der beteiligten Firmen mit der Verwaltung von Stadt, Landkreis und Land war hervorragend. Ein gutes Vorzeichen, denn der nächste Brückenbau in Raguhn-Jeßnitz soll im zweiten Quartal 2019 starten. Dann ist der Baubeginn der Brücke über den Schachtgraben, auch Flutbrücke genannt, geplant.

PS: Woher der Name Spittelwasser kommt, dies erklärte der Jeßnitzer Ortsbürgermeister Helmut Ernst auch gleich an diesem Termin: bis 1819 stand kurz hinter der Brücke das Gebäude eines Hospitals, woraus sich der Name Spittelwasser im Laufe der Zeit so abgeleitet hat.

Dies wäre an dieser Stelle also auch geklärt.